Bei der Lösung der miteinander zusammenhängenden Krisen – sozialer, landwirtschaftlicher, ökologischer und demokratischer Natur – stehen die Gemeinden an vorderster Front. Unter diesen Herausforderungen, die in der lokalen öffentlichen Debatte stark in den Vordergrund rücken, nimmt die Ernährung einen immer zentraleren Platz ein. Während Ernährung lange Zeit auf sektorale Politikbereiche oder die Bewältigung sozialer Notlagen beschränkt war, wird sie heute zu einem eigenständigen politischen Thema mit wesentlichem Einfluss auf gesellschaftliche Entscheidungen. Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2026 etabliert sich das Recht auf Ernährung zunehmend als relevanter politischer Kompass, der den Kampf gegen Prekarität, den Wandel der Agrarsysteme, die öffentliche Gesundheit und die lokale Demokratie auf nationaler und lokaler Ebene miteinander verbindet.
Der nationale Kontext: Ernährungsunsicherheit, Agrarkrise und Grenzen der derzeitigen Maßnahmen
In Frankreich ist seit mehreren Jahren eine anhaltende Zunahme der Ernährungsunsicherheit zu beobachten. Im Jahr 2022 gaben 16 % der Menschen an, nicht immer genug zu essen zu haben. Frankreich erreicht außerdem den höchsten Armutsgrad seit 1996: Fast 12 Millionen Menschen sind inzwischen von Armut betroffen. Der Anstieg der Preise für Produkte des täglichen Bedarfs, die Zunahme unvermeidbarer Ausgaben, stagnierende Einkommen und oft prekäre Lebensumstände haben den Zugang zu angemessener Ernährung für viele Menschen grundlegend verändert.
Gleichzeitig verdeutlicht auch die Agrarkrise in der EU die Spannungen innerhalb des Lebensmittelsystems. Die Ernährungsunsicherheit und die Agrarkrise sind keineswegs voneinander unabhängig, sondern zwei Seiten desselben dysfunktionalen Systems, in dem politische Entscheidungen eine wichtige Rolle spielen. Die Landwirtschaft befindet sich derzeit in einer tiefen Krise. 18 % der Landwirtinnen und Landwirte leben unterhalb der Armutsgrenze, zusätzlich haben viele mit Verschuldung, Schwierigkeiten bei der Übertragung ihres Betriebs, klimatischen Unwägbarkeiten oder einer starken Abhängigkeit von den Weltmärkten zu kämpfen. Diese Herausforderungen werfen eine zentrale Frage auf: Ist unser Ernährungssystem noch in der Lage, eine nachhaltige, zugängliche und qualitativ hochwertige Ernährung zu gewährleisten und gleichzeitig denjenigen, die uns ernähren, würdige Lebensbedingungen zu garantieren?
Auf dem Papier mag die Lage beruhigend erscheinen: Frankreich verfügt über ein Ernährungspotenzial von 130 %, d. h. über genügend landwirtschaftliche Flächen, um seine Bevölkerung mehr als ausreichend zu ernähren. Die Realität ist jedoch differenzierter. Durch den massiven Eintritt von Landwirtinnen und Landwirten in den Ruhestand verschwinden jede Woche 200 Bauernhöfe. Heute ist jede vierte Landwirtin bzw. jeder vierte Landwirt über 60 Jahre alt, und mehr als 5 Millionen Hektar Land werden in den kommenden Jahren den Besitz wechseln. Allerdings wird jede(r) dritte Rentner*in in der Landwirtschaft nicht ersetzt: Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nimmt ab, während die verbleibenden Betriebe immer größer werden. Innerhalb von dreißig Jahren hat sich die durchschnittliche Größe der landwirtschaftlichen Betriebe fast verdreifacht, was zu einer zunehmenden Konzentration von Landbesitz geführt hat.
Auf lokaler Ebene wurden sogenannte territoriale Lebensmittelprojekte (PAT) ins Leben gerufen, die bereits einen wichtigen Fortschritt darstellen. Heute gibt es in Frankreich mehr als 450 dieser Projekte. Eines davon, das Lebensmittelprojekt von Lyon (PATly), zielt darauf ab, ein nachhaltigeres, integrativeres und widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem aufzubauen. Es wurde auf der Grundlage einer Konsultation von fast 300 Akteurinnen und Akteuren entwickelt, stützt sich auf eine 2019 verabschiedete Strategie und hat zum Ziel, die Selbstversorgung der Region mit Lebensmitteln bis 2030 von 4,6 % auf 15 % zu steigern. Das Projekt PATly umfasst elf Ziele in den Bereichen Gesundheit, Lebensmittelgerechtigkeit, nachhaltige Landwirtschaft, Gemeinschaftsverpflegung, Raumplanung und Abfallreduzierung und mobilisiert Gemeinden, Landwirtinnen und Landwirte, Verbände, Unternehmen und Einwohnende. Obwohl sie eine echte Dynamik in Gang gesetzt haben, sind die PATs dennoch durch mangelnde Mittel, territoriale Ungleichheiten und eine noch unzureichende Koordinierung mit anderen öffentlichen Politiken eingeschränkt.
Um diese doppelte Krise nachhaltig zu überwinden, muss noch weiter gegangen werden: Die kollektiven Entscheidungen müssen hinterfragt werden, um diejenigen, die uns ernähren, besser zu unterstützen und ein Ernährungsmodell aufzubauen, das sowohl nachhaltig und gerecht als auch wirklich für alle zugänglich ist. Nur so kann ein widerstandsfähigeres, gerechteres und umweltfreundlicheres Ernährungssystem aufgebaut werden.
Das Recht auf Nahrung: ein noch zu wenig genutzter Ansatzpunkt
Das Recht auf Nahrung ist seit langem auf internationaler Ebene anerkannt, und Frankreich beteiligt sich voll und ganz daran. Es wird definiert als „das Recht jedes Menschen, allein oder in Gemeinschaft mit anderen, jederzeit physischen und wirtschaftlichen Zugang zu ausreichender, angemessener und kulturell akzeptabler Nahrung zu haben, die auf nachhaltige Weise produziert und konsumiert wird, um auch den Zugriff darauf für künftige Generationen zu gewährleisten“. Dieses Recht beschränkt sich nicht darauf, „etwas zu essen zu haben“: Es ist ein vielgestaltiges Recht, das alle Bedingungen umfasst, die es allen ermöglichen, sich in Würde zu ernähren.
Das Recht auf Nahrung setzt zunächst voraus, dass Lebensmittel verfügbar sind, d. h. dass man Lebensmittel in ausreichender Menge produzieren oder kaufen kann, sei es durch Zugang zu Land, Wasser oder einfach durch ein ausreichendes Lebensmittelangebot im Handel. Diese Lebensmittel müssen aber auch zugänglich sein, und zwar nicht nur für diejenigen, die sie sich leisten können: Dies betrifft sowohl die physische Zugänglichkeit – die Möglichkeit, Lebensmittel in der Nähe des Wohnortes zu finden, in der Stadt wie auf dem Land – als auch die wirtschaftliche Zugänglichkeit, damit jede(r) sich etwas zu essen kaufen kann, ohne ausschließlich auf Nothilfe angewiesen zu sein. Das Recht auf Nahrung umfasst darüber hinaus die Frage der Angemessenheit: Eine Ernährung, die nicht nur in ausreichender Menge vorhanden ist, sondern auch gesund, nahrhaft, sicher und an die Kulturen und Gewohnheiten jedes Einzelnen angepasst ist. Schließlich basiert dieses Recht auf Nachhaltigkeit: Es kann nur gewährleistet werden, wenn die Art und Weise, wie Lebensmittel produziert und konsumiert werden, die Natur und die Ressourcen schont, damit auch künftige Generationen satt werden können.
Warum ist die kommunale Ebene dafür strategisch wichtig?
Im März 2026 werden die Bürger*innen die künftigen Gemeinderäte der 36.000 französischen Gemeinden wählen. Hinter dieser Kommunalwahl verbirgt sich jedoch eine noch viel größere Herausforderung: Die Ergebnisse werden auch die Zusammensetzung der interkommunalen Strukturen – Gemeindeverbände, Großräume, Metropolen – bestimmen, und gleichzeitig die der ausgleichenden Strukturen in Territorien und im ländlichen Raum, der gemischten Zweckverbände und Gebiete. Alle diese Gremien werden von gewählten Kommunalpolitikerinnen und -politikern geleitet. Es handelt sich also um eine einzige Wahl, deren Auswirkungen das gesamte Land betreffen.
Diese institutionelle Herausforderung gewinnt in einer Zeit, in der man sich zunehmend auf das Recht auf ausreichende, gesunde, frei wählbare und nachhaltige Ernährung beruft, besondere Bedeutung. Mehrere Verbände haben Empfehlungen vorgelegt, um das Recht auf Ernährung auf lokaler Ebene voranzubringen. Auch wenn es im französischen Recht noch nicht vollständig anerkannt ist, bleibt es ein grundlegendes und unveräußerliches Recht, das im Mittelpunkt der hohen Erwartungen der Bürger*innen steht. In der Praxis ist dieses Recht jedoch noch immer nicht für alle garantiert. Genau aus diesem Grund erscheint die kommunale Ebene heute von strategischer Bedeutung.
Auch wenn die Ernährung offiziell nicht in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden fällt, verfügen diese in der Praxis über eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten. Ihre Rolle in der partizipativen Demokratie ist ein gutes Beispiel dafür. Durch die Mobilisierung der öffentlichen Bildung und die direkte Einbeziehung der Einwohner*innennden – einschließlich derjenigen, die unter Ernährungsunsicherheit leiden – können die Gemeinden Maßnahmen und Strategien im Bereich der Ernährung entwickeln, die wirklich auf die Bedürfnisse der Region zugeschnitten sind.
Mehrere Gemeinden gehen bereits mit gutem Beispiel voran. In der nordfranzösischen Stadt Grande-Synthe beispielsweise hat die Gemeinde einen kommunalen Kleinstbauernhof zur Unterstützung der Lebensmittelversorgung sowie ein Haus für nachhaltige Ernährung und ökologische Bildung eingerichtet. Dieser Ort bietet eine Gemeinschaftsküche, einen solidarischen Lebensmittelladen und Räume für den Austausch, in denen sich jede*r einbringen kann. In der Touraine ermöglicht eine Initiative namens Le Bocal den Einwohnenden, sich an einem speziell für Lebensmittel bestimmten Bürger*innenhaushalt zu beteiligen. Dank dieses Systems können lokale Vereine und Kollektive technische und finanzielle Unterstützung erhalten, um Projekte zu entwickeln, die von den Einwohner*innen selbst getragen werden.
Im weiteren Sinne können Gemeinden durch pädagogische Gemüsegärten, Workshops zum Thema Geschmack oder Begegnungen mit Landwirtinnen und Landwirten schon früh eine konkrete Verbindung zwischen den Einwohner*innen, ihrer Ernährung und denjenigen, die sie produzieren, herstellen. Oftmals entsteht durch diese einfachen, alltäglichen Erfahrungen eine bewusstere und nachhaltigere Esskultur.
Die Gemeinden und Gemeindeverbände spielen auch eine entscheidende Rolle in allen Fragen der Gemeinschaftsverpflegung. Für viele Familien in prekären Lebensverhältnissen sind die Mahlzeiten in der Schule, in der Kindertagesstätte oder in Altentagesstätten manchmal die einzige Möglichkeit, sich tagsüber vollwertig und ausgewogen zu ernähren. Allerdings haben nicht alle den gleichen Zugang zu diesen Mahlzeiten: 40 % der benachteiligten Kinder essen nicht in der Kantine, gegenüber nur 17 % der Schüler*innen aus besser gestellten Familien.
Eine aktuelle Umfrage zeigt auch, dass die Preisgestaltung nur in 40 % der Bildungseinrichtungen an das Einkommen der Familien angepasst ist. Die Einführung einer sozialen Preisgestaltung könnte jedoch die Ernährung von Kindern, aber auch von älteren Menschen erheblich verbessern. Über die Preise, die Qualität der Speisen und die Art und Weise des Einkaufs der Produkte entscheiden in der Tat die Gemeinden und Gemeindeverbände.
Es gibt bereits inspirierende Initiativen. In Paris liegen die Preise für Kantinenmahlzeiten zwischen 0,13 € und 7 €, und die Stadt serviert in Grundschulen, Mittelschulen, Krippen, Behördenkantinen, kommunalen Altenheimen und Solidaritätsrestaurants jedes Jahr fast 30 Millionen Mahlzeiten. Dieses enorme Volumen zeigt, wie sehr kommunale Entscheidungen die tägliche Ernährung von Hunderttausenden von Menschen verändern können. Die Stadt Mouans-Sartoux hat beispielsweise das Maison de l'Éducation à l'Alimentation Durable (MEAD) gegründet, einen kommunalen Dienst, der Workshops, Veranstaltungen, Schulungen und pädagogische Aktionen im Zusammenhang mit einer ehrgeizigen Ernährungspolitik organisiert. Seit 2012 sind die Mahlzeiten in der Kantine dort zu 100 % biologisch. Weil dort weniger Lebensmittel verschwendet werden, fallen hierfür keine Mehrkosten an. Darüber hinaus verfügt die Stadt über eine kommunale Landwirtschaftsverwaltung, die drei Landwirte beschäftigt. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Bevölkerung werden regelmäßig bewertet.
Die Rolle der Gemeinden geht noch weiter. Durch ihre Sozial- und Gesundheitspolitik – insbesondere über die kommunalen Sozialzentren – beteiligen sie sich direkt am Kampf gegen die Ernährungsunsicherheit. Sie unterstützen Verteilungsaktionen, koordinieren lokale Initiativen und können auf die Bedürfnisse des Gebiets zugeschnittene Programme im Bereich der öffentlichen Gesundheit umsetzen, die ernährungsbezogene Themen wie lokale Gesundheitsverträge oder spezifische Maßnahmen in vorrangigen Stadtvierteln berücksichtigen.
Die Raumplanung ist ein weiterer wichtiger Hebel, um Einfluss auf die Ernährung zu nehmen. Durch die Festlegung von Baugebieten, die Entscheidung über die Bodennutzung oder den Schutz bestimmter Parzellen können die Gemeinden sich dafür entscheiden, landwirtschaftliche Flächen zu erhalten, die Ansiedlung neuer Landwirtinnen und Landwirte zu erleichtern oder die urbane Landwirtschaft zu fördern. Gemeinschaftsgärten, Grünflächen mit essbaren Pflanzen, Landreserven: Diese lokalen Entscheidungen haben direkten Einfluss darauf, was wir in den kommenden Jahren produzieren und somit konsumieren können.
In Magny-les-Hameaux hat die Gemeinde beschlossen, die Nutzung eines seit dreißig Jahren brachliegenden Grundstücks komplett neu auszurichten. Während fast 20 Hektar Land, das dem Gemeindeverband Saint-Quentin-en-Yvelines gehört, ursprünglich für die Urbanisierung vorgesehen waren, beschloss die Stadtverwaltung im Rahmen eines Ökoquartier-Projekts, den lokalen Bebauungsplan zu ändern. Mehr als die Hälfte dieses Grundstücks wurde schließlich für die Landwirtschaft umgewidmet, wodurch sich ein Bio-Gemüsebauer niederlassen konnte und eine Verbindung zwischen den Einwohner*innen und der lokalen Landwirtschaft gefördert wurde.
Die Gemeinden können auch Maßnahmen ergreifen, um die Ernährungssituation ihrer Einwohner*innen zu verbessern, insbesondere indem sie wieder Verbindungen zwischen der Landwirtschaft und Stadtvierteln herstellen, die unter einem schwierigen Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln leiden. Einige Gemeinden haben gezeigt, dass eine auf die Ernährung ausgerichtete Raumplanung den Alltag wirklich verändern kann.
In Marseille beispielsweise gibt es im Stadtteil La Viste, der lange Zeit als Lebensmittelwüste galt, seit einiger Zeit zweimal monatlich einen Markt, auf dem eine dreifache Preisstaffelung angeboten wird: den Selbstkostenpreis für den Direktverkauf, einen Rabatt von 25 % für die Bewohnenden des Stadtteils und einen Rabatt von 50 % für Personen, die von Sozialdiensten oder lokalen Akteurinnen und Akteuren dorthin verwiesen werden. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Bewohner*innen entwickelt, die weiterhin voll und ganz in seine Entwicklung eingebunden sind. Das Sozialzentrum Del Rio spielt dabei eine zentrale Rolle: Es mobilisiert die Bewohnenden, sammelt ihr Feedback und passt die Organisation des Marktes an die Bedürfnisse an. An manchen Tagen sind auch Vereine und institutionelle Partnerinnen und Partner vor Ort, um Informationen zu Gesundheit, Ernährung oder dem Zugang zu diesbezüglichen Rechten anzubieten. Dieser Markt ist also nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein Ort der Begegnung, der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung, der den Bewohnenden wieder Zugang zu hochwertigen, erschwinglichen und auf ihre Lebensrealität zugeschnittenen Lebensmitteln verschafft.
Maßnahmen im Bereich der Ernährung können auch durch eine Regulierung der Lebensmittelwerbung im öffentlichen Raum oder durch Entscheidungen zur Erhaltung eines vielfältigen lokalen Handels erfolgen. In Nancy wurde ein „Schutzbereich” für den Handel geschaffen: Die Stadt kann ein Vorkaufsrecht auf Geschäftsbetriebe ausüben, um eine für die Lebensmittelqualität nachteilige Vereinheitlichung des Handels zu verhindern. In einer anderen Gemeinde, Toulouges in der Nähe von Perpignan, hat der Gemeinderat im April 2024 einstimmig einen Antrag gegen die Niederlassung eines McDonald's verabschiedet. Obwohl eine solche Entscheidung keine vollständige Sperrwirkung hat, reichte sie aus, um das Unternehmen davon abzuhalten, sich dort niederzulassen.
Diese Beispiele zeigen, dass die Gemeinden über Handlungsmöglichkeiten verfügen: Sie können ihre landwirtschaftlichen Flächen erhalten, lokale Erzeuger*innen unterstützen, den Zugang zu gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln verbessern oder ein Umfeld schaffen, das zu einer hochwertigen Ernährung beiträgt. Aus diesem Grund spielen Kommunalwahlen eine so entscheidende Rolle: Sie bestimmen einen Großteil unserer Zukunft in Bezug auf die Ernährung. Durch die Schulkantine, den Schutz landwirtschaftlicher Flächen, den Kampf gegen Prekarität, die Entwicklung kurzer Vertriebswege oder die Gestaltung von Stadtvierteln verfügen die lokalen Mandatstragenden über beträchtliche Macht, um das Recht auf Ernährung für alle zu verwirklichen. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden bei den Kommunalwahlen also nicht nur über das Leben in der Gemeinde, sondern auch darüber, wie sich die Menschen vor Ort ernähren können, und was wir auf unseren Tellern haben werden.
Übersetzung: Angela Eumann, Bearbeitung: Katja Petrovic | Voxeurop